Okt 032014
 
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Ende September fand auf Burg Breuberg zum zweiten Mal das DS-Communitytreffen Slayvention statt und auch Starslayers durfte auf der gemütlichen Con zwischen all den SlayEngine-Runden in mittelalterlicher Atmosphäre natürlich nicht fehlen. Was ging da also ab in puncto Rollenspiel der Zukunft?

Die Vorstellung

Kernpunkt war die spontan angesetzte, ausführliche Vorstellung von Starslayers am Samstag mit anschließender „Frage & Anwort“-Runde.
Zunächst ging es um grundlegende Änderungen innerhalb der SlayEngine von S im Vergleich zu Dungeonslayers – so wurden Verbesserungen bei der Steigerung von Charakteren erklärt und die neu eingeführte Talentmechanik erläutert.

Anschließend ging es aber auch schon direkt in die Bekannte Galaxie und ordentlich ans Eingemachte:

Dabei wurde erstmal das Settingfundament zum Spielstart erklärt, warum die Revolution vor 50 Jahren so tragisch scheiterte und was hinter dem Cut – jenem im wahrsten Sinne des Wortes einschneidenden Erlebnis im Leben eines jeden Starslayer(-SC) – steckt.

Zudem wurde ausgiebig auf das Thema PsiBro eingegangen, jenem wohl markantesten Regelelement und Spaßbooster, der jeden Starslayer erst zu dem macht, was er ist und der die In- und OutGame-Geschehnisse am Spieltisch in völlig neuer Form miteinander verbindet.

Bevor es dann zu dem F&A-Teil überging, wurde auch noch die vorletzte, bislang unveröffentlichte Klasse enthüllt sowie erste Details zum Thema Raumkampf verraten.

Rückblickend gibt es immer noch so vieles, was nicht gesagt wurde und auch die vorgestellten Elemente bekamen deutlich weniger Zeit und Detailtiefe, die für eine genau Vorstellung nötig gewesen wären, dennoch konnte zumindest ein guter Ersteindruck vermittelt werden, wie die anschließende F&A-Runde sowie weitere Gespräche im späteren Verlauf der Slayvention zeigten.

Die Spielrunde

Schließlich wurde am Samstagabend auch eine Runde Starslayers gespielt – mit allem drum und dran. Quasi als weiterer Testlauf wurde ganz bei Null angefangen und Charaktere (nach 100%S) erstellt, was wie zu erwarten flott und ohne Probleme vonstatten ging.
Hierbei zeigte sich die Beliebheit der Frontnerklasse, doch auch ein Agitator und gar ein Forscher waren Teil der sechköpfigen Mannschaft, die es auf den Planenten Magera verschlagen hatte.

Eigentlich sollte das Abenteuer um ein angeblich entführtes Saturier-Kind die Gruppe ordentlich in die Sch*beeeep* reiten, doch die Spieler erwiesen sich als zu clever und durchschauten mit etwas Rechreche die Falle, bevor sie zuschnappen konnte. Was folgte, war eine durch und durch improvisierte Session, bei der der vermeintliche Gegenspieler der Gruppe wiederholt ausgetrickst und gedemütigt wurde und die Spieler – obwohl der klassische Abenteueraufbau völlig fehlte – dennoch am Ende des Tages als Sieger hervorgingen.
Nebenbei wurden außerirdische Drogen gekauft, ein Fronter in die Büsche gezogen, Informationen beschafft, getarnte Sprengfallen enttarnt, ein wananischer Killer ins Visier genommen und blamiert, „Betty“ vorgestellt und in einer nächtlichen Gasse im Herzen von Jungletown ein flugfähiger 1A-Kampfbot gnadenlos zerlegt.

Rückblickend war es eine ereignisreiche, unterhaltsame Runde mit wirklich fitten Spielern und auch wenn die typischen Elemente einer Vorstellungsrunde bzw. eines Convention-Abenteuers nicht zum Tragen kamen, hatte ich eine Menge Spaß. Dafür zum Schluß noch ein dickes Danke an die Runde sowie abschließend auch nochmal an das gesamte Orgateam der Slavention und alle sonstigen Teilnehmer – war geil!