Apr 302014
 

„Und als das Sternenschiff in den roten Wäldern versank, kam eine große Dunkelheit über die Galaxie, denn die wilden Barbaren schickten sich an, die Liga zu vernichten…“
Das große Gedächtnis von Akhar


Im 4. Jahrhundert nach ihrer Gründung sollte die Liga der Freien Welten in ihren Grundfesten erschüttert werden:
Der Absturz eines Schiffes der Skal’Az namens Naschtak’Orba sollte sich als das folgenschwerste Raumschiffunglück in der Geschichte der Bekannten Galaxie erweisen.

Alles begann, als der gewaltige Kreuzer nach einem Navigationsfehler in den Wäldern von Zorgob abstürzte, einen bis dahin unbekannten Planeten im Randbereich der Liga. Das riesige Schiff war zwar nicht mehr startfähig, dennoch größtenteils unversehrt.

Während sich die Mannschaft daran machte, die Naschtak’Orba wieder flugfähig zu bekommen, versammelte sich im umliegenden Urwald bereits unbemerkt die Horde von Ocknar, einem mächtigen Krieger der Borgoz. Diese scheinbar primitiven, rotpelzigen Humanoiden waren perfekt an den tödlichen Dschungel und die hohe Schwerkraft ihres Heimatplaneten angepasst.
Der Konkurrenzkampf untereinander, zusammen mit der tödlichen Megafauna, hatte diese aggressive Spezies nicht nur zäh, sondern auch mental anpassungsfähig gemacht.

Stammesanführer Ocknar hatte den „Fallenden Stern“ gesehen und seine Späher beobachteten die „Himmelsleute“ über mehrere Tage hinweg. Sie wurden Zeugen, wie die reptiloiden Skal’Az Plasmawaffen und Energieschilde im Kampf gegen die tödliche Fauna und Flora des roten Waldes einsetzte und Ocknars Gier auf die überlegenen Waffen der Aliens war geweckt.

Zudem wurde er neugierig auf diese Sternenleute:
Irgendwo mussten sie doch leben?
vielleicht auf anderen, weniger tödlichen Welten?

Nach der Spähaktion begann Ocknar mit seinem über 1000 Mann starkem Heer den Angriff.

Der Sturm der Horde auf die Naschtak’Orba war unvergleichlich – noch nie waren die Wälder von Zorgob Zeugen einer derartigen Schlacht geworden:
Zunächst konnten die Schiffbrüchigen die heranstürmenden Aliens in Scharen niedergemähen, doch immer mehr von ihnen brachen aus den rotblättrigen Wäldern hervor und überwältigten nach und nach die schuppenhäutigen Neuankömmlinge.

Auch wenn die Angreifer einen hohen Blutzoll zahlen mussten, war der Triumph des Hordenanführers gewaltig:
Zwar hatte er das Zerstörungspotential der Fremden unterschätzt – allein die Bordkanone brachte fast der Hälfte seiner Borgoz den Tod –, doch am Ende hatten Ocknars Leute das Wrack eingenommen und dabei sogar noch Gefangene gemacht:
Knapp zwei Dutzend Skal’Az waren noch am Leben und verrieten schließlich unter schlimmsten Folterqualen nach und nach die Geheimnisse des Schiffs und der Bekannten Galaxie.
Die brutalen, grobschlächtigen Borgoz schafften es innerhalb kürzester Zeit, die fortgeschrittene Technik der Skal’Az zu verstehen und lockten wenige Wochen darauf ein weiteres Schiff, welches der Naschtak’Orba zu Hilfe kommen wollte, in eine Falle.
Ein unglaublicher Eroberungsfeldzug begann.

Die Vermehrungsrate der Borgoz, die sich bei einem ausreichenden Nahrungsangebot asexuell vervielfachen, ermöglichte es ihnen innerhalb kürzester Zeit ihre Zahl zu multiplizieren und ahnungslose Welten schonungslos zu überrennen.

Ganze 20 Jahre sollten vergehen, bis der Krieg gegen die Borgoz endlich beendet war…

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