Aug 112014
 
thumgregeln

Starslayers ist unverkennbar ein auf der SlayEngine basierendes Rollenspiel, dennoch wurden grundlegende Mechaniken nicht einfach übernommen, sondern sinnvoll erweitert, ohne dabei die Simplizität einzubüßen. Ein Kernelement sind die Talente, welche im Rollenspiel der Zukunft einige Veränderungen erfahren:

Zunächst einmal hat sich an den grundlegenden Funktionen der Talente nichts geändert – sie werden weiterhin über Talentpunkte erworben, nach wie vor rangweise erlernt und selbst der Brutale Hieb funktioniert immer noch so, wie man ihn kennt.
Werfen wir daher einen Blick auf das, was Starslayers neu und anders macht:

1. Zusätzliche Talentzugänge

Bislang galt, dass – je nach Klasse – ab einer bestimmten Stufe neue Talente freigeschaltet werden. Starslayers hält an diesem Modell fest, erweitert es aber um eine zusätzliche Komponente:
Die meisten Talente können im Rollenspiel der Zukunft nun auch klassen- und stufenunabhängig erlernt werden – in der Regel, wenn der Charakter über einen bestimmten Mindestwert in einer der dem Talent zugeordneten Eigenschaften verfügt.
So kann auch ein akademischer Forscher – sollte er zum Beispiel ungewöhnlich stark sein – das Talent Brutaler Hieb erlernen, genau wie seine Frontnerkameraden. Dies hat vielschichtigere, untypischere Charaktere zur Folge, deren besonders hervorstechende Eigenschaften sich auch – in begrenztem Maß – in ihren Talenten widerspiegeln.

Zudem verschafft uns dieser Kniff auch designtechnische Vorteile – so gibt es nun so schöne Konstruktionen, dass gewisse Talente beispielsweise erstmal grundsätzlich von jedem auf Rang I erlernt werden können, um sie dann später tatsächlich auch noch 1-2 Ränge weiter auszubauen, wenn man eine entsprechende Eigenschaft hoch genung gesteigert hat, oder aber völlig bis zum Höchstrang in ihnen zu glänzen, sollte man der nötigen Klasse angehören und erfahren genug sein:

2. Ein breitgefächerteres Talentrepertoire

Charaktere in Starslayers bekommen deutlich mehr Talente, als das in anderen SlayEngine-Spielen der Fall ist, wodurch wir auch viele Talente erschaffen konnten, die aufeinander aufbauen oder sich gegenseitig fördern – und die dann auch tatsächlich erlernt werden, ohne das es weh tut.
Um zu verhindern, dass Spieler nun einfach ihre Favoriten nur hochpowern, statt ihr Repertoire zu erweitern, wird das Ganze nicht einfach über „mehr Talentpunkte pro Stufe“ realisiert, sondern über gezielte Mechaniken, die eine breitere Talentaufstellung fördern.
Als Folge dessen sind Charaktere bei Starslayers talenttechnisch breiter gefächert und somit auch vielseitiger und individueller, als bei den bisherigen Spielen auf Basis der SlayEngine.

3. Vielseitigere Talentauswahl

Nicht nur, weil die SciFi an sich und die Bekannte Galaxie einen ganzen Stoß neuer Talente erforderlich machen, sondern auch weil ihre Anzahl auch grundlegend ordentlich erhöht wurde, haben Charaktere im Rollenspiel der Zukunft eine deutlich größere Auswahl beim Talenterwerb, als beispielsweise bei Dungeonslayers.
Dies – zusammen mit der erhöhten Talent“kaufkraft“ (siehe 1.) – führt dazu, dass Charaktere gleicher Klasse sich ab der ersten Stufe bereits drastisch voneinander unterscheiden.

Um die Qual der Wahl etwas zu erleichtern, greifen sich einige der Talente zudem auch gegenseitig unter die Arme, wodurch Spieler sich gerne erstmal in bestimmte Richtungen orientieren und diverse Talente gezielt im Auge behalten.

Dies führt wiederum dazu, dass bestimmte Talentcombos die Klasse eines Charakters schon zu einer Art spezialisierte Unterklasse machen.
In unseren diversen Testkampagnen glichen sich selbst die Frontner untereinander nicht mehr – stattdessen entwickelten sie sich talent- und somit auch spieltechnisch äußerst unterschiedlich.

Zusammenfassung

Ohne die Regeln komplizierter zu machen, verfügen Charaktere bei Starslayers über

  • deutlich mehr Talente
  • durch eine erhöhte Anzahl von Talenten
  • und Eigenschaften berücksichtigende Zugriffsmöglichkeiten
  • sowie eine breitgefächertere Talentaufstellung

Wie immer interessiert uns Eure Meinung dazu, vielleicht habt Ihr jetzt selber aber auch noch Fragen – also immer raus damit, ob nun direkt im Forum, auf Google+ oder bei Facebook.